2012Jan Feb März Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2011Jan Feb März Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2010JanFebMärzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
2009JanFebMärzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
2008JanFebMärzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
2007JanFebMärzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Gut gelaufen - Erfolgreicher Auftakt der Aktion „Laufen tut Gut(es)“ / eismann unterstützt die Berliner Tafel mit Warenspende im Wert von 20.000 Euro

laufen tut gutes

[12.05.2011] - „Laufen tut Gut(es)“: Beim Aktionsauftakt am vergangenen Sonntag in Berlin ließen viele engagierte Läuferinnen und Läufer diesem Motto bei den „BIG 25 Berlin“ Taten folgen. 1.041 der insgesamt 10.423 Teilnehmer hatten sich das Aktionsleibchen übergeworfen und liefen 18.633 Kilometer für den guten Zweck. Sie folgten damit dem Aufruf der eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH und der Tafeln in Deutschland, die das Projekt gemeinsam ins Leben gerufen haben. Ganz zur Freude der Berliner Tafel, denn für jeden dort gelaufenen Kilometer Strecke spendet eismann Produkte im Wert von einem Euro und rundet den „erlaufenen“ Betrag auf.

„Durch ‚Laufen tut Gut(es)’ ist für die Berliner Tafel eine Warenspende im Wert von 20.000 Euro von eismann zusammengekommen. Das zeigt, dass mit einer zündenden Idee sehr viel erreicht werden kann. Herzlichen Dank an eismann, aber auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die uns durch ihren Lauf unterstützt haben“, so die Vorsitzende der Berliner Tafel, Sabine Werth. eismann möchte sich ab sofort mit „Laufen tut Gut(es)“ längerfristig für die Tafeln in Deutschland engagieren. Ziel der eismann-Initiative wird es sein, bundesweit mit Veranstaltern ausgewählter Laufveranstaltungen zu kooperieren, um den jeweiligen Lauf durch das soziale Projekt zu bereichern. Die „erlaufenen“ Warenspenden sollen der Tafel am Veranstaltungsort zugute kommen. „Die wertvolle Arbeit der Berliner Tafel ist aus Berlin nicht mehr wegzudenken. Wenn der Sport zusammen mit eismann hier helfen kann, dann ist das eine runde Sache“, sagt Gerhard Janetzky, geschäftsführender Gesellschafter und Race Director der Berlin läuft GmbH. „Selbst bewegen und etwas bewegen: ‚Berlin läuft!’ war als Veranstalter der ‚BIG 25 Berlin’ sofort dabei – und wenn alle sich einig sind, nicht zum letzten Mal“, so Janetzky weiter.

Für eismann ist soziales Engagement Teil der Unternehmenskultur. „Ich laufe bereits seit mehreren Jahren in meiner Freizeit, um mich fit zu halten. Jetzt bei den ‚BIG 25 Berlin’ mitgelaufen zu sein und jeden Kilometer für den guten Zweck zurückgelegt zu haben, war für mich eine tolle Erfahrung, die ich gerne wiederholen möchte“, resümiert Thomas Jehne, Geschäftsführer eismann-Heimservice und eismann Schweiz. Natürlich beteiligten sich auch „Eismänner“ aus ganz Deutschland an den „BIG 25 Berlin“. „Auch für mich war es toll, vor so einem großen Publikum zu laufen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Und wenn man dann auch noch weiß, dass es für einen guten Zweck ist, hat man gleich ein doppelt gutes Gefühl“, beschreibt Manfred Fötsch, Handelsvertreter bei eismann in Illertissen.

Nach den „BIG 25 Berlin“ plant eismann nun weitere Aktionen bei Stadtläufen im ganzen Bundesgebiet. Die Termine werden rechtzeitig auf der Internetseite www.laufentutgutes.de veröffentlicht.

 

seitenanfang...

Jahresweltbestzeiten durch Mathew Kisorio und Filomena Chepchirchir bei den BIG 25 Berlin


Mathew Kisorio
©www.berlin-laeuft.de

[08.05.2011] - Die BIG 25 Berlin haben ihre Position als weltweit hochklassigstes Rennen über die 25-km-Distanz eindrucksvoll bestätigt: Im Olympiastadion fielen am Sonntag trotz des warmen Wetters beide Jahresweltbestzeiten. Mathew Kisorio (Kenia) stürmte in 1:12:13 Stunden ins Ziel und lief damit die drittschnellste je erzielte Zeit über die 25-km-Distanz. Um lediglich 23 Sekunden verpasste der 21-Jährige den Weltrekord, den sein Landsmann Samuel Kosgei vor einem Jahr bei den BIG 25 Berlin aufgestellt hatte. Schnellste Frau war Filomena Chepchirchir, die sich mit 1:23:22 ebenfalls an die Spitze der Jahresweltbestenliste setzte. Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet, verzeichnete Veranstalter BERLIN LÄUFT bei der 31. Auflage der BIG 25 Berlin eine Teilnehmerzahl von 10.423 Läufern.

"Wir haben einmal mehr ein tolles Rennen erlebt, in dem Weltklassezeiten gelaufen wurden. Für einen Weltrekord war es etwas zu warm. Aber aufgrund des guten Wetters hatten wir dafür sehr viel mehr Zuschauer an der Strecke als zuletzt", sagte Race-Direktor Gerhard Janetzky und fügte hinzu: "Diese Veranstaltung gehört sicherlich zu den besten Rennen in der Geschichte der BIG 25 Berlin."

Im Männerrennen lagen die kenianischen Favoriten lange Zeit auf Kurs für einen Weltrekord. Erst auf den letzten gut drei Kilometern konnte Mathew Kisorio, der in der Schlussphase alleine an der Spitze lief, das Tempo nicht mehr ganz halten. „Es ist ein fantastisches Rennen. Leider war es etwas zu warm, um den Weltrekord zu brechen“, erklärte der 21-Jährige, der im März als Vierter bei der Crosslauf-Weltmeisterschaft für Aufsehen gesorgt hatte. Im Olympiastadion lag er schließlich mit 1:12:13 Stunden deutlich vor seinen Landsleuten Levi Matebo (1:12:46), Eliud Kiptanui (1:12:59), Nathaniel Kipkosgei (1:14:00) und Onesmus Serem (1:14:05). Auch die auf den Rängen sechs und sieben folgenden Tujuba Beyu (Äthiopien/1:14:50) und Japhet Kipkorir (Kenia/1:14:59) blieben noch unter 1:15 Stunden. Bester Deutscher war Carsten Foth (PSB 24 Berlin) als 14. in 1:29:31.

Bei den Frauen war die favorisierte Filomena Chepchirchir nicht zu schlagen. Die 29-jährige Kenianerin, die das Rennen bereits 2007 gewonnen hatte und 2008 Zweite gewesen war, lief mit 1:23:22 die viertbeste je bei den BIG 25 Berlin erzielte Zeit. Sie siegte klar vor ihren Landsfrauen Diana Chepkemoi (1:26:14) und Christine Chepkemei (1:28:24). Als Siebente war Karsta Parsiegla (SCC Berlin) in 1:40:14 beste deutsche Läuferin.

 

seitenanfang...

Weltklasse am Start bei den BIG 25 Berlin


Start BIG 25 Berlin
©photorun.net

[03.05.2011] - Ein halbes Dutzend Weltrekorde wurden in der Geschichte der BIG 25 Berlin, die vor genau 30 Jahren begann, aufgestellt. Es gibt weltweit nur wenige Straßenrennen, die eine derartige Anzahl von globalen Bestmarken vorweisen können. Wenn am kommenden Sonntag die 31. Auflage des Rennens gestartet wird, spricht wieder vieles für hochklassige Zeiten. Denn die Veranstalter von BERLIN LÄUFT haben eine Reihe von Weltklasseläufern verpflichtet, darunter sind die Kenianer William Kipsang und Filomena Chepchirchir.

Bei dem Traditionslauf durch die Berliner City, in den auch eine 5x5-km-Staffel, ein 10-km-Rennen sowie ein Kinderlauf integriert sind, werden alles zusammen über 10.000 Läufer erwartet. Das Ziel aller Wettbewerbe befindet sich im Olympiastadion. Nachmeldungen sind noch möglich.

Im vergangenen Jahr sorgten die BIG 25 Berlin für ein Novum im internationalen Straßenlaufsport, denn zum ersten Mal wurden bei einem Straßenrennen gleich beide Weltrekorde gebrochen. Der Kenianer Sammy Kosgei stürmte nach 1:11:50 Stunden ins Ziel, seine Landsfrau Mary Keitany lief mit 1:19:53 sogar die erste Zeit einer Frau unter 1:20 Stunden.

Auch am Sonntag kommen die Favoriten wieder aus Kenia. Der 33-jährige William Kipsang feierte vor drei Jahren einen herausragenden Erfolg. Damals gewann der Kenianer den hochkarätigen Rotterdam-Marathon und steigerte sich dabei auf die Weltklassezeit von 2:05:49 Stunden. Insgesamt schon sechsmal lief er im Marathon Zeiten unter 2:10 Stunden. Zu seinen weiteren großen Siegen im Straßenlauf zählen der Amsterdam-Marathon 2003 und der Seoul-Marathon 2005. Im Halbmarathon weist er eine flotte Bestzeit von 60:25 Minuten auf. Bei den BIG 25 Berlin wird William Kipsang zum ersten Mal ein Rennen über 25 km laufen.

Sein schärfster Konkurrent dürfte ein Landsmann sein: Mathew Kisorio erreichte in einem der härtesten Langstreckenrennen der Welt, den Crosslauf-Weltmeisterschaften, im März einen sehr beachtlichen vierten Rang. Vor zwei Jahren war er bei der Cross-WM bereits Sechster. Der 21-Jährige kann eine Reihe von hochklassigen Bestzeiten über die Bahn-Langstrecken aufweisen. So erreichte er über 10.000 m beispielsweise 27:15,44 Minuten. Auch er wird erstmals über 25 km laufen. Im Halbmarathon steht sein persönlicher Rekord bei viel versprechenden 60:03 Minuten. Mit dieser Zeit hat er im März den Stramilano in Mailand gewonnen.

Bereits gute Erfahrung mit der 25-km-Strecke hat Filomena Chepchirchir. 2007 gewann sie die BIG 25 Berlin in 1:25:38 Stunden. Ein Jahr später steigerte sie sich auf 1:24:55 und lief als Zweite ins Ziel im Berliner Olympiastadion. Dass die 29-Jährige aktuell in guter Form ist zeigte sie im vergangenen Monat, als sie den Den Haag-Halbmarathon mit 69:06 Minuten gewann und zum ersten Mal in ihrer Karriere über diese Distanz unter 70 Minuten blieb.

Auch für sie kommt die stärkste Konkurrenz im Rennen um den Sieg bei den BIG 25 Berlin aus Kenia: Eunice Kales war im vergangenen Jahr Vierte beim weltweit bedeutendsten Rennen über diese Distanz in Berlin. Sie lief damals 1:29:05 und war 2010 zudem Zweite beim Berliner Halbmarathon mit 69:50 Minuten.

 

seitenanfang...