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Gabius und Sussmann gewinnen deutsche Titel
[25.07.2011] - Arne Gabius wurde bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel seiner Favoritenrolle gerecht. Der Läufer des LAV Asics Tübingen gewann die 5.000 m in 13:58,87 Minuten und erzielte die einzige Zeit unter 14 Minuten. Zweiter wurde Richard Ringer (VfB LC Friedrichshafen) in 14:02,08 vor Julian Flügel (14:03,50). Musa Roba-Kinkal (SC Gelnhausen), der vor der entscheidenden Tempoverschärfung von Arne Gabius im Schlussabschnitt eine zeitlang die Pace an der Spitze bestimmt hatte, wurde Vierter mit 14:04,28.

Carsten Schlangen gewann ein extrem langsames 1.500-m-Finale bei den Deutschen Meisterschaften.
Foto: photorun.net
„Eigentlich hatte ich eine andere Taktik. Ich wollte in den letzten vier Runden Druck machen. Aber ich habe zwischendurch gemerkt, als ich mal kurz angezogen habe, dass ich nicht so frisch bin. Die vergangenen Rennen haben Kraft gekostet. So habe ich mich auf meinen Endspurt verlassen. Das hat gut geklappt. Ich wäre gerne unter 13:50 Minuten gelaufen“, sagte Arne Gabius, der zum fünften Mal Deutscher Meister wurde, der WM-Norm in dieser Saison allerdings noch hinterher läuft. Der von Dieter Baumann trainierte Athlet hofft aber, dass er noch eine Chance bekommt, sich für die Titelkämpfe in Daegu zu qualifizieren.
Bei den Frauen standen am Sonntag in Kassel die 3.000 m Hindernis auf dem Programm. Hier setzte sich Jana Sussmann (LG Nordheide) souverän in 10:05,64 Minuten vor Verena Dreier (SG Wenden/10:14,33) und Friederike Feil (LG Olympia Dortmund/10:22,13) durch.
Ein erfreuliches Comeback bei den Deutschen Meisterschaften lief Antje Möldner (SC Potsdam). 2009 hatte sich die Läuferin in der internationalen Spitze über 3.000 m Hindernis etabliert und bei der WM in Berlin einen beachtlichen neunten Rang erreicht. Doch eine schwere Krankheit warf die Potsdamerin danach weit zurück. Jetzt lief sie in Kassel auf Rang vier in 10:28,74.
Vier Entscheidungen gab es am Sonntag über die Mittelstrecken in Kassel. Nachdem Robin Schembera (Bayer Leverkusen) im 800-m-Finale verletzungsbedingt fehlte, wurde Sören Ludolph (LG Braunschweig) in 1:50,42 Minuten Deutscher Meister vor Timo Benitz (TG Stockach/1:50,69) und Sebastian Keiner (Erfurter LAC/1:50,70).
Meist sind Meisterschaftsrennen von Taktik geprägt und daher eher langsam – so auch in Kassel. Doch die 1.500 m der Männer waren in dieser Hinsicht noch extremer als üblich. Die Siegzeit von Carsten Schlangen (LG Nord Berlin), der nach 3:57,94 Minuten im Ziel war, ist international gesehen eigentlich eine „Frauenzeit“. Der Berliner gewann im Endspurt vor Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg/3:58,37) und Jonas Hamm (LG Braunschweig/3:58,88) und erklärte danach: „Es war verrückt. Es war zwar ein Meisterschaftsrennen, aber das so langsam gelaufen wird, das habe ich noch nicht erlebt.“
Über 800 m der Frauen gewann Jana Hartmann (LG Olympia Dortmund) in 2:06,67 Minuten vor Annett Horna (Bayer Leverkusen/2:06,86) und Karoline Pilawa (LG Stadtwerke München/2:06,91) den Titel. Souverän setzte sich im 1.500-m-Finale Corinna Harrer durch. Die Läuferin der LG Telis Finanz Regensburg war nach 4:10,47 Minuten vor Elina Sujew (SC Potsdam/4:16,21) und Anne Kesselring (LAC Quelle Fürth/4:17,25) im Ziel.
Auch nach den Deutschen Meisterschaften hat kein einziger deutscher Mittel- und Langstreckler auf der Bahn eine A-Norm für die WM erreicht. Die einzige, die diesen Richtwert deutlich unterbot, ist Marathonläuferin Irina Mikitenko (SC Gelnhausen), die aber nicht bei der WM laufen wird.
Text: : race-news-service.com
Vivian Cheruiyot strebt bei WM Langstrecken-Doppelsieg an
[18.07.2011] - Kenias amtierende 5.000-m-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot strebt bei den globalen Titelkämpfen in Daegu (Südkorea), die am 27. August beginnen, einen Doppel-Triumph an. Die 27-Jährige erklärte im Rahmen der kenianischen WM-Trials in Nairobi am Wochenende, dass sie ihren Titel verteidigen und zudem auch über die 10.000-m-Distanz Gold gewinnen will. Einen derartigen Doppelsieg hat bisher keine Kenianerin geschafft. Bei der WM 2005 war dies der Äthiopierin Tirunesh Dibaba gelungen. Vor zwei Jahren in Berlin triumphierte Kenenisa Bekele (Äthiopien) als erster Mann über beide WM-Strecken.

Vivian Cheruiyot, hier auf dem Weg zum WM-Sieg in Berlin 2009, will in Daegu zweimal gewinnen.
Foto: photorun.net
Vivian Cheruiyot lief bei den kenianischen WM-Ausscheidungen in Nairobi am Wochenende nicht über 5.000 m, da sie über diese Distanz als Titelverteidigerin automatisch startberechtigt ist. Stattdessen konzentrierte sie sich mit Erfolg auf das 10.000-m-Rennen.
Erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere lief Vivian Cheruiyot die 25-Runden-Distanz. Im April hatte sie ihr Debüt in Spanien in 31:07,02 Minuten gewonnen, nun siegte sie auch bei ihrem zweiten Versuch in Nairobi. In der leistungsmindernden Höhenluft war Vivian Cheruiyot im Endspurt nicht zu schlagen. Nach 31:55,8 Minuten war sie vor Sally Kipyego (31:57,8) und Priscah Jepleting (31:59,1) im Ziel. „Ich war zuversichtlich, dass ich gut laufen würde. Der Sieg kam dann fast von alleine“, sagte Vivian Cheruiyot, für die in Daegu das 10.000-m-Finale gleich am ersten Tag auf dem Programm stehen wird. Dort wird sie dann auch auf die Titelverteidigerin treffen: Ihre Landsfrau Linet Masai trat bei den Trials über die 10.000 m nicht an, da sie ebenfalls automatisch qualifiziert ist. Auch Masai peilt in Daegu aber den Doppelsieg an, denn sie qualifizierte sich in Nairobi wiederum über 5.000 m für die WM.
Im 5.000-m-Finale gewann allerdings eine andere: Sylvia Kibet setzte sich in 14:38,5 Minuten vor Linet Masai durch (15:40,5). Dritte wurde hier Mercy Cherono mit 15:42,4. Über 3.000 m Hindernis werden die Nairobi-Siegerin Milcah Chemos sowie Lydia Rotich und Mercy Njoroge in Daegu ins Rennen gehen.
Erstmals qualifizierte sich bei den Männern Isaiah Koech für eine große internationale Meisterschaft. Im vergangenen Winter hatte der Youngster mit einem inoffiziellen Junioren-Weltrekord in der Halle über 5.000 m für Furore gesorgt, nun setzte er sich in Nairobi über 5.000 m durch und sicherte sich das Ticket nach Daegu. Der erst 17-Jährige gewann bei den Trials in 13:21,31 Minuten vor Thomas Longosiwa (13:22,89) und dem Routinier Eliud Kipchoge (13:23,48), der bereits in Paris 2003 Weltmeister über 5.000 m war.
Überraschend setzte sich über 10.000 m Peter Kirui in 27:32,1 Minuten vor Wilson Kiprop (27:32,9) und Martin Mathathi (27:38,6) durch. Als knapp geschlagener Vierter kam der Boston-Marathon-Sieger Geoffrey Mutai mit 27:38,9 ins Ziel. Über die kenianische Paradedisziplin, die 3.000 m Hindernis, siegte Olympiasieger Brimin Kipruto in 8:20,10 Minuten vor Richard Mateelong (8:21,39) und Abraham Chirchir (8:22,34). Automatisch für Daegu qualifiziert ist Titelverteidiger Ezekiel Kemboi, der in Nairobi nicht am Start war.
Keine Probleme hatte Kenias Mittelstrecken-Superstar David Rudisha. Der 800-m-Weltrekordler gewann das Finale in 1:43,76 Minuten souverän.
Text: : race-news-service.com/Wilfried Raatz
Arslan und Strähl Berglauf-Europameister
[11.07.2011] - Der 25-jährige Türke Ahmet Arslan ist unbestritten Europas bester Bergläufer. Beim Rennen von der Zwei-Millionen-Stadt Bursa hinauf zum Skigebiet Uludag, einem Heimspiel für Arslan, holte er sich zum fünften Mal den Titel eines Europameisters. Bei den Frauen verteidigte die Schweizerin Martina Strähl in Abwesenheit der verletzten Weltmeisterin Andrea Mayr (Österreich) ihren vor zwei Jahren in Telfes (Stubaital) gewonnenen Titel. Mannschafts-Europameister sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern wurde Abonnementsmeister Italien. Bei den Männern gewannen die Italiener übrigens zum zehnten Mal in Folge.

Martina Strähl gewinnt den Berglauf-EM-Titel in Bursa.
Foto: WUS-Media
Als eher stiller Typ streckte Ahmet Arslan auf dem Siegerpodest triumphierend die fünf Finger seiner rechten Hand hoch, zur Verdeutlichung seines fünften Europameistertitels in Folge. Die Funktionäre, das türkische Team und die Schlachtenbummler flippten regelrecht aus. Der 25-Jährige aus Bursa hatte trotz der großen Favoritenbürde und nach erkältungsbedingter, längerer Wettkampfabstinenz alle Zweifel mit einer eindrucksvollen Vorstellung vom Tisch gewischt. "Ich bin in einer guten Form, außerdem liegt mir die Strecke", hatte sich Ahmet Arslan schon vor dem Rennen über 12 km und 1245 m Höhendifferenz selbstbewusst geäußert. Mit scheinbarer Leichtigkeit löste sich Arslan nach einem Streckendrittel aus einer fünfköpfigen Spitze mit den beiden Italienern Bernard Dematteis und Gabriele Abate sowie dem in der Berglaufszene unbekannten Jose Gaspar (Portugal). Arslan baute seinen Vorsprung auf dem selektiven, sehr abwechslungsreichen Parcours kontinuierlich aus. Im Ziel unweit der Bergstation Sarialan betrug sein Vorsprung nach 58:08 Minuten 32 Sekunden auf Abate und weitere 15 auf den überraschend starken Gaspar. Der hoch gehandelte Schweizer David Schneider wurde in diesem stark besetzten Feld nur Zehnter.
Hans-Jörg Wirz, der Schweizer Präsident des Europäischen Leichtathletik-Verbandes, freute sich natürlich besonders über den erneuten Triumph seiner Landsfrau Martina Strähl und genoss die Siegerehrung mit der Schweizer Nationalhymne. Die 24-Jährige musste sich über 8,5 km und 865 Höhenmeter lange Zeit der Skilanglauf-Olympiadritten Antonella Confortola (Italien) erwehren, die vor allem in den steilen Bergaufpassagen immer wieder zur grundschnelleren Schweizerin auflaufen konnte. "Ich bin überglücklich", sagte Martina Strähl, die nach gesundheitlichen Problemen in diesem Jahr kaum in Erscheinung getreten war und deshalb vor dem Rennen verunsichert war. "Trotz der Rückschläge in den letzten Monaten habe ich schon an meine Chance geglaubt, zumal Andrea Mayr kurzfristig absagen musste." Mit 25 Sekunden Rückstand folgte Antonella Confortola auf Rang zwei vor der Slowenin Lucija Krkoc und der Weltmeisterin Valentina Belotti.
Italien bleibt bei den Teams das Maß der Dinge. Bei den Männern musste das Azzurri-Team sogar auf den früheren Weltmeister Marco de Gasperi verzichten. Trotzdem dominiert Italien seit der Einführung von Berglauf-Europameisterschaften diese Wertung. Beim zehnten Sieg lag man mit 12 Punkten klar vor Gastgeber Türkei (34) und Portugal (36). Bei den Frauen komplettierte die frühere Weltklasse-Marathonläuferin Ornella Ferrara das Team, mit sechs Punkten Vorsprung wurde Russland (28) auf Platz zwei verwiesen. Die Schweiz folgte mit 38 Zählern.
Bei den beiden Rennen der U 20-Junioren triumphierte in gewohnter Manier Gastgeber Türkei. So gingen bei den Junioren über 8,5 km und 865 Höhenmeter alle Einzelmedaillen an die Türkei, mit der Idealpunktzahl 6 wurde die Konkurrenz aus Tschechien und Italien mit 39 und 43 Punkten klar auf Distanz gehalten. Neben dem Rumänen Szabolocs Istvan Gheorgy konnte alleine der 18jährige Deutsche Anton Palzer auf den Plätzen vier und fünf noch am ehesten Paroli bieten. "Auf den Flachpassagen konnte ich das Tempo einfach nicht mitgehen", gestand der junge Ramsauer, der bislang als Skibergsteig-Weltmeister für Furore gesorgt hatte und sich künftig weitaus mehr dem Berglauf zuwenden möchte.
Die deutsche Mannschaft blieb bei den Europameisterschaften durchaus im Rahmen der Erwartungen, auch wenn vor allem der zwölfte Rang der Männermannschaft enttäuschte. "Wir haben gute Einzelresultate, aber auch mit Rang zwölf für das Männerteam ein enttäuschendes Resultat", wertete der deutsche Berglauf-Berater Wolfgang Münzel das Abschneiden des DLV-Teams. "Unsere Männer hatten das Meisterschaftsrennen in Oberstdorf noch in den Knochen, das war vor allem bei Timo Zeiler zu erkennen." Der Deutsche Meister lag bis zur Streckenmitte noch in einer kompakten Gruppe um Rang 12, ehe er im technisch anspruchsvollen Schlussteil noch merklich Boden einbüßte und als 34. deutlich hinter seinen Erwartungen blieb. "Mir hat am Ende einfach die Kraft gefehlt. Ich hätte besser auf den Start bei den Deutschen Meisterschaften verzichten sollen", sagte er. Die Enttäuschung stand dem Mannheimer ins Gesicht geschrieben. Mit Zeiler, Korbinian Schönberger (LLC Marathon Regensburg/ 37.) und Josef Beha (FC Unterkirnach/ 41.) reichte es mit 112 Punkten nur zu Rang zwölf.
In letzter Minute geplatzt war das deutsche Frauenteam, da sich Kerstin Straub (SSC Hanau-Rodenbach) wegen einer fiebrigen Erkältung abmelden musste. Im Rumpfteam war Diana Lehmann (Potsdamer LC) mit Rang 23 Beste. "Wenn man sieht, dass es in Europa zwölf bis fünfzehn Nationen gibt, die sich stärker auf Berglauf konzentrieren und auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen, dann kann man angesichts unserer bescheidenen Möglichkeiten nur neidisch werden", erklärte ein resignierter DLV-Berglaufchef. "Wir werden zu stiefmütterlich behandelt, so dass kaum wettkampfspezifische Maßnahmen möglich sind. Wenn dann noch eine unglückliche Terminierung mit unserer eigenen Meisterschaft hinzukommt, dann nehmen wir uns die minimalen Chancen."
Text: : race-news-service.com/Wilfried Raatz
Marathon-Titelverteidiger Abel Kirui in Kenias WM-Team
[05.07.2011] - Der amtierende Marathon-Weltmeister Abel Kirui kann seinen Titel in Daegu verteidigen. Der 29-Jährige wurde vom kenianischen Verband für das WM-Team nominiert. Die Weltmeisterschaften in Südkorea beginnen am 27. August und enden am 4. September. Am ersten Tag der Titelkämpfe steht der Frauen-Marathon auf dem Programm, am letzten Wettkampftag das Rennen der Männer über die 42,195 km. In Daegu ist mit schwül-heißem Wetter, ähnlich wie in Osaka bei der WM 2007, zu rechnen. Deutsche Marathonläufer werden bei der WM nicht starten.

Abel Kirui, hier bei seinem WM-Sieg 2009 in Berlin, geht als Titelverteidiger in Daegu an den Start.
Foto: www.photorun.net
Auch aufgrund der extremen Wetterbedingungen verzichten eine Reihe von Topläufern von vornherein auf das Marathonrennen in Daegu. Die kenianischen Funktionäre mussten hinnehmen, dass ihre besten Athleten nicht bei der WM sondern bei den lukrativen Herbst-Marathonläufen laufen wollen. Die zunächst Anfang Mai nominierten Geoffrey Mutai (Boston-Sieger), Moses Mosop (2. in Boston), Emmanuel Mutai (London-Sieger) oder auch die London-Siegerin Mary Keitany sagten ebenso wie eine Reihe weiterer Landsleute ab. Trotzdem ist Kenias Marathon-Team noch enorm stark und stellt mehrere Favoriten im Rennen um das WM-Gold.
Neben Abel Kirui, der eine Bestzeit von 2:05:04 Stunden aufweist, sind aus Kenias Team voraussichtlich besonders Eliud Kiptanui und Vincent Kipruto zu beachten. Kiptanui gewann 2010 als Newcomer den Prag-Marathon bei warmen Temperaturen mit 2:05:39 Stunden. Kipruto war 2010 in Rotterdam Dritter und lief in diesem Jahr bei dem Rennen auf Rang zwei. Beide Male blieb er deutlich unter 2:06 Stunden: 2:05:13 vor einem Jahr und 2:05:33 in diesem Frühjahr. Ebenfalls gute Chancen haben David Barmasai, der Überraschungs-Gewinner des Dubai-Marathons 2011 mit 2:07:18 Stunden, und Benjamin Kiptoo, der im April den Paris-Marathon in 2:06:31 gewann.
Bei den Frauen ist Edna Kiplagat die voraussichtlich stärkste Läuferin im kenianischen Marathon-Team. Die 31-Jährige gewann im vergangenen Jahr überraschend den New York-Marathon und steigerte sich im April in London als Dritte auf hochklassige 2:20:46 Stunden. Zu beachten sein wird auch Philes Ongori, die im Frühjahr ihr Marathondebüt in Rotterdam mit 2:24:20 gewann. Außerdem gehören Sharon Cherop (Bestzeit: 2:22:42), Priscah Jeptoo (2:22:51) und Caroline Rotich (2:24:26) zum kenianischen WM-Team.
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